Waren im vorigen Jahrhundert noch natürliche Ressourcen das Weltproblem sind es heutzutage und in Zukunft wohl die Daten Ressourcen - unsere Daten! Eine Währung mit der man heute schon Milliarden machen kann - siehe Google.   Wo Daten sind sind auch Leute, die diese haben wollen - passiv oder aktiv -> NSA. Es mag ein Lichtlein im Dunkeln sein, aber man kann ein eigenen Server aufsetzen, diesen per SSL und Krypto sichern und ein Strohhalm im Tsunami sein.   Nachdem ich Owncloud auf meinem Raspberry Pi ausprobiert habe und die Performance leider unterirdisch war habe ich Seafile ausprobiert. Das Ergebnis war überirdisch gut ;-) Sitenote: Ich betreibe auch für seafile nginx und sqlite - wie für diese Website. Danke an Jan Karres für das gute Tutorial an dieser Stelle!

Jüngst ist das Update auf 3.0.0 erschienen. Falls es da Probleme gab möchte ich hier ein Weg beschreiben, der bei mir funktioniert hat (und auf Jan Karres' Tutorial aufbaut). Zunächst laden wir uns das 3.0.0 Update runter. (nicht vergessen im seafile User unterwegs zu sein: sudo su seafile)

wget https://bitbucket.org/haiwen/seafile/downloads/seafile-server_3.0.0_pi.tar.gz

    Wir entpacken das Paket und löschen es danach

tar -xvf seafile-server_3.0.0_pi.tar.gz rm seafile-server_3.0.0_pi.tar.gz

    Danach stoppen wir die Dienste seafile und seahub mit

/home/seafile/seafile-server/seahub.sh stop /home/seafile/seafile-server/seafile.sh stop

    Der Update Prozess ist mit folgenden Zeilen erledigt

/home/seafile/seafile-server-3.0.0/upgrade/minor-upgrade.sh

    Damit ihr auch ein stylesheet in der Weboberfläche angezeigt bekommt wechselt wieder in euren Benutzer, der für das Pi mit root Rechten zuständig ist und geht in die nginx config des seahubs

sudo nano /etc/nginx/sites-available/seahub

und passt den Pfad des location /media entsprechend in seafile-server-3.0.0 an.     Zum Schluss starten wir die zwei Dienste als seafile User wieder mit

/home/seafile/seafile-server-3.0.0/seafile.sh start /home/seafile/seafile-server-3.0.0/seahub.sh start-fastcgi

  Denkt vielleicht noch an die crontab -e Pfadanpassung und an den restart von nginx mit

sudo /etc/init.d/nginx restart

  Das müsste es dann gewesen sein. Je mehr Lichterlein entzündet werden, desto heller wird es im Raum, desto mehr kann man sehen, desto sicherer fühlt man sich...    

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